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5 Jahre Förderverein zur Wiederherstellung der Kulturlandschaft Gubiner Berge e.V. am 23.11.2017

Pressemitteilung

28.11.2017

Förderverein zur Wiederherstellung der Kulturlandschaft Gubiner Berge e.V. begeht sein 5jähriges Bestehen.

Wie schnell die Zeit vergeht, stellten die Mitglieder des Fördervereins zur Wiederherstellung der Kulturlandschaft Gubiner Berge e.V. am 23.11.2017 fest.

2012 fand zum gleichen Tag die Gründung des Vereins statt, nachdem sich der Verein Gubiner Berge in Gubin, Anfang Oktober 2012, gegründet hatte. In den nun vergangenen 5 Jahren kam es zur Vorbereitung wesentlicher Voraussetzungen zur Wiederbelebung der Gubiner Berge  als Kulturlandschaft, die aber noch einige Zeit zur Umsetzung benötigen. Das sind zum Beispiel, die seit 08. Mai 2014 vorliegende Vorstudie zur Entwicklungsstrategie der Kulturlandschaft der Gubiner Berge, die gemeinsam mit beiden  Vereinen d.h. mit dem   Verein „ Gubiner Berge“ Gubin, dem genannten Gubener Förderverein und dem Landschaftsarchitektenbüro hochC  Berlin, unseres Erachtens, mit großer Sorgfalt erarbeitet wurde. Diese Vorstudie, gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabrück, schloss unter anderem mit den Vorschlägen  zu fünf darin enthaltenen   Pilotprojekten ab.  Das waren,

das Pilotprojekt 1 die Erarbeitung einer Entwicklungsstrategie,

also das direkte Konzept für 150 ha Kulturlandschaft, die im überwiegenden Teil-Besitz der Kommune Gubin  sind.

Das war weiterhin

das Pilotprojekt 2 Aussichtspunkt Engelmannsberg mit Informationsstation,

das Pilotprojekt 3 Parkaktiv im Bereich Engelmanns Berg/ Gelände um den ehemaligen Bismarckturm

das Pilotprojekt  4 Wanderkarten, Wegemarkierungen, Webseite   und

das Pilotprojekt  5 Gemeinschaftsgarten Engelmannsberg ,

Die erneute, nun erweiterte Förderung, war gegebenenfalls durch die  DBU und die Euroregion Spree-Neiße-Bober  vorgesehen. Leider konnten sich die Gubiner Entscheidungs- träger zu einer Zustimmung, die zur Antragstellung notwendig ist, nicht entschließen. Der Gubener Förderverein nahm daraufhin noch im Jahr 2014 die Vorbereitung zum Projekt Wanderkarten vor. Die Wege wurden gemeinsam durch die Mitglieder beider Vereine gesucht. Der ermittelte Sachstand entstand in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner, dem Verband der Freunde des Gubiner Landes. Mit der  gemeinsamen Erarbeitung einer Namens- gebung für die wiederherzustellenden Wege in den Gubiner Bergen schlossen die Vorbereitungen  für das Pilotprojekt 4 Wanderkarten und Wegemarkierungen durch ein EU Projekt zunächst ab. Die Widmung der Wege, die Herstellung der Begehbarkeit durch Pilotprojekt 3  Parkaktiv und nun auch natürlich die Wegemarkierung stehen offen.

Das Pilotprojekt 5 Gemeinschaftsgarten wurde in der Kleingartenanlage ROD WZGORZE, ehemals Schönhöhe, durch einen Pachtvertrag des „ Vereins Gubiner Berge“, Gubin und durch einen Nutzungsvertrag für den Gubener Förderverein in Gang gesetzt. Diese Initiative brachte nun folgende Ergebnisse: Die Vereinsmitglieder wurden in herzlicher Weise vom Gartenvorstand und den Gartennachbarn aufgenommen, bereits mit Obst und Pflanzen beschenkt, und durch aktive Hilfeleistungen auf der 1500 m² großen Fläche zur Beseitigung des Wildwuchses unterstützt.

Es entstand 2016 ein Garten des Gedenkens zu den schlimmen   Vorgängen der Kriegserklärung und der Beendigung des 2. Weltkrieges,  in dem nun Schmetterlinge und Bienen auf den Blumen und Kräuterblüten sofort  ihren Zugang finden konnten und diesen auch nutzten.  23 Obstbäumchen waren gepflanzt, eine alte Blechhütte gestrichen und ein Fundament für einen kleinen Anbau als Unterstellung bei Regenwetter vorbereitet. Großzügig, durch den Gartenvorstand gern gesehen, konnte im Mai 2016 als EU Projekt  „Kunst am Berg“ ein Malworkshop mit deutschen und polnischen – kleinen und großen –  Künstler / innen durchgeführt werden, in dem über 30 Bilder auf Leinwand entstanden. Es gab 2017 im Mai ein gemeinsames Baumblütenfest und im Oktober ein gemeinsames Apfelkuchenfest. Zwischenzeitlich gab es die Einladungen zu den Gartenfesten des Gubiner Gartenvereins, wobei die Anstrengungen zur Herstellung des Pilotprojekt 5 Gemeinschaftsgarten in ganz besonderer Weise erörtert, begutachtet und anerkennend belobigt wurden.

In zahlreichen  Foto – Alben sind alle Ereignisse, ob die anstrengenden Gartenarbeiten oder die Feierlichkeiten dokumentiert. Ab Oktober 2016 bis Februar 2017 gab es das Projekt „Gartenbau gestern und heute“ das zahlreiche Dokumentationen ergab und lehrreiche Seminare für deutsche und polnische Kleingärtner beinhaltete, aber auch ein Expertentreffen im Programm hatte. Dabei   tauchten wir zum Verständnis noch einmal in die Vergangenheit, in die Chronik ein. Guben blieb 2016 und bleibt darüber hinaus eine Gartenstadt in der Niederlausitz und Gubin in Lubuskie.

Zur Unterstützung der Vorbereitungen eines neuen Projektes, das 100 Jahre Jubiläum des Bauhauses Dessau im Jahr 2019, das die ehemalige Villa Wolf betrifft, haben wir am 28.11.2017 gemeinsam mit dem Verein Pro Guben eine akademische Beteiligung zu gemeinsamen Bürgerberatungen  durchgeführt. Als Gast konnten wir die Tochter des Architekten Florian Mausbach, Therese Mausbach, begrüßen. Zur Zeit wird in Berlin ein Förderverein zu diesem Wiederaufbau der Villa Wolf mit zahlreichen Unterstützern/innen gegründet.

Frau Therese Mausbach studierte bereits zum Tourismus in Ost und West, in Potsdam, Berlin und Leipzig, dabei auch zum Land Brandenburg, und sie interessiert sich  dabei für die Gubiner Berge in ihrer Tradition. Das kommt dem Gubener Förderverein zur Wiederherstellung der Kulturlandschaft Gubiner Berge e.V. und allen Gubener und Gubiner Interessierten sehr entgegen, denn sie haben die Bemühungen um das Thema Villa Wolf in den Zusammenhang mit der Herstellung der Begehbarkeit der Wege in den Gubiner Bergen gestellt. Das Besuchen dieser Kulturlandschaft kann als Ergänzung für das voraussichtliche touristische Ereignis 2019 in Guben und Gubin angesehen werden.

Die Auswertung der zuletzt genannten Veranstaltung vom 28.11.2017 erfolgt in der nächsten Ausgabe.  Sicher können dabei Mitteilungen über die  Gründung des Fördervereins zur Villa Wolf  und über die Ziele und den Zweck, und die anderen festgelegten Punkte einer Vereinssatzung, gegeben werden.

Irmgard Schneider

Stellvertretende Vorsitzende

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