Auswertung des Symposiums vom 27.09.2018

Auswertung des Symposiums vom 27.09.2018

Am 27.09.2018  fand  in Berlin ein Symposium und ein Parlamentarischer Abend statt,  zu dem unser Pro Guben Verein für Energie und Umwelt e.V. als Mitglied des Veranstalters EUROSOLAR e.V. eingeladen wurde. Das Thema des Symposiums war

„Die  Jahrhundertaufgabe –  Ein Europa der Erneuerbaren Energien“.

Das Symposium befasste sich mit folgenden Themen:

– Es bedarf umfassender  Anstrengungen und passender  Rahmenbedingungen um die Abhängigkeit von fossilen und atomaren Energien in Europa schnell und kostengünstig zu beenden.

– Mit einer  neuen  Energiemarktrahmenordnung kann den europäischen Ländern der Übergang in das Solarzeitalter ermöglicht, und der Zusammenhalt in Europa wieder gestärkt werden.

Es ist nun daran weiter so zu arbeiten, dass wir die zukünftige Rolle Europas, seiner Regionen, so also auch unsere  Rolle, an der deutsch/polnischen Grenze,   unseren Bürgern, darunter besonders den jungen Menschen, zu der Verwirklichung dieser Jahrhundertaufgabe eben diese  wichtige Rolle erklären, und sie daran mitwirken lassen.

Rückblickend auf  unsere Gubener  Ergebnisse haben wir die Ziele, die sich Deutschland und Europa  zur CO 2 Minderung für 2020 bzw. 2030 vorgenommenen hatte, bereits 2014 mit 45,86 % erfüllt. Uns fehlten ca 28000 m² Flächen, dann wären die Haushalte zu 100 % mit Sonnenstrom versorgt. Aber die Bedingungen des EE Gesetzes  brachten nicht zu erklärende Einschränkungen.

Wir haben unseren Kommentar bereits unter dem Titel „Energiewende“ abgegeben.  Wie alle es selbst einschätzen werden, kann man die deutsche, aber auch die europäische Regierungstätigkeit als turbulent einschätzen.  Die Gubener Agenda Partner  haben sich in aller Stille diesen positiven Stand selbst erarbeitet.

Gubin hat die größte PV Anlage mit 1,4 MW  in Polen vorzuzeigen und beabsichtigt eine Erweiterung auf 4,2 MW.

Die Stagnation der Erweiterungen der Erneuerbaren Energien und damit die  Verringerung der CO2 Minderungen in Deutschland, zur  Zeit 35,9 %, und damit das Nichterreichen der gesetzten Ziele, müssen wir leider dem Unvermögen der zuständigen Ministerien anlasten.

Die Gubener und Gubiner intelligente Einsatzbereitschaft brachte es auf den Punkt, der das erfüllbare Hauptthema des Symposiums war. Dieses lautete:

„Es bedarf umfassender  Anstrengungen um die Abhängigkeit von fossilen und atomaren Energien in Europa schnell und kostengünstig zu beenden“.

Die passenden  Rahmenbedingungen der Regierung, um schneller voranzukommen, blieben im Verborgenen. Die Beteiligten am Gubener Projekt Klimaquartier Hegelstraße  können  seit 2012 den Leidensweg beschreiben.

Im Gegensatz zu  den hier vor Ort  lobenswerten CO 2 Minderungsergebnissen, liegen uns jetzt seit Ende Juli Messergebnisse der Luftfrachten des Kraftwerkes Jänschwalde vor, die dringend abzuändern sind. Unser Schriftverkehr mit dem Bundes Umweltamt und dem Bundes Umwelt Ministerium vom 06.August 2018 sind bis heute ohne Antwort. Es handelt sich dabei um  starke Verletzungen der Zulässigkeiten.

Wir haben das Thema an Eurosolar und an die IHK Cottbus zur Mithilfe bei den notwendigen Veränderungen im Zusammenhang mit unserer örtlichen Situation, d.h.

„ Außerordentliches selbstständiges positives Handeln zur Sache

                                                                               in gesundheitsgefährlicher Umgebung“

beim und nach dem Symposium übergeben.

Dem Betreiber des Kraftwerkes  haben wir im Oktober erneut unsere Aufmerksamkeit für die Überschreitungen der Zulässigkeiten mitgeteilt, und den Lösungsvorschlag Global EnerTEC beigefügt.

Sollte daraufhin keine Resonanz stattfinden, werden strafrechtliche Maßnahmen erforderlich.

– Mit einer  neuen  Energiemarktrahmenordnung kann den europäischen Ländern der Übergang in das Solarzeitalter ermöglicht, und der Zusammenhalt in Europa wieder gestärkt werden, ist als zweites

Hauptthema des Symposiums genannt.

Hier müssen wir zur Mitwirkung noch die Ansprechpartner finden, die in den Bundesministerien die Gesetzeslage so zu verändern haben, dass die Energiewende überschaubar von statten gehen kann.

Zum Thema „Hindernisse und erneuerbare Lösungen“.

Es kam beim Symposium der Vorschlag  durch Prof. Klaus Töpfer,

die Vorhaben auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energie sind jährlich zu planen.

Richtig  sind immer wieder die Betrachtungen unserer Mitwirkung an der Strategie des leider verstorbenen Eurosolar Präsidenten Hermann Scheer,

der auch Bundestagsmitglied war,  wirken zu lassen,

–  weil diese  wesentliche realistische ordnungspolitische Grundsätze

enthält:

– Den bleibenden Vorrang für Erneuerbare Energie betrachten;

– den Vorrang der Erneuerbaren Energien in der Raumordnungspolitik und der öffentlichen  Bauleitplanung einsetzen;

– eine grundlegende Umwandlung der Energiesteuern

– dazu Schadstoffbesteuerung herbeiführen;

die stringente, zwingende  Gestaltung  der Energieinfrastruktur  Gemeingut werden lassen.

Zusammenfassend kann gesagt werden,

– dass das Symposium als Wegweiser zu betrachten ist.

Leider  müssen wir feststellen,

– dass durch die bereits geschilderten Vernachlässigungen die Energiewende die

Zeitvorgaben gar nicht schaffen kann, weil mit 35 % EE in Deutschland die Versorgungssicherheit nicht gegeben ist,

– dass sämtliche CO2 Minderungen staatlich organisierte Unterstützungen und viel mehr tatsächliche Zuwendungen benötigen.

Die Überschreitungen der Zulässigkeiten erfordern  vorausgehende strenge Gesetzgebungen  und strafrechtliche Verfolgung ohne Kompromisse.

Irmgard Schneider

Das Projekt wird durch die Euroregion Spree – Neiße – Bober unterstützt.

Über den Autor

Sylvia administrator

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